Aktuell
Letzte Änderung
24.07.2017, 14:33

Satzung

1. Name, Sitz und Geschäftsjahr
1.1. Der Verein führt den Namen “Leipziger Geschichtsverein e.V.“ Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung

Der Verein ist eine juristische Person und hat seinen Sitz in Leipzig. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Leipzig eingetragen. Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

1.2. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Vereinszweck
2.1. Der Verein versteht sich als Gemeinschaft regionalgeschichtlich interessierter Bürger und als Nachfolger des 1867 gegründeten Vereins für die Geschichte Leipzigs.

2.2. Der Verein verfolgt den Zweck,
die Geschichte Leipzigs und des Leipziger Landes von der ältesten Zeit bis in die Gegenwart unter Berücksichtigung der Wechselwirkung zwischen National-, Regional- und Landesgeschichte zu erforschen, darzustellen und zu verbreiten.
den Sinn für Heimatgeschichte und Denkmalpflege zu fördern,
für die Identität Leipzigs und des Leipziger Landes einzutreten und insbesondere auf die denkmal- und geschichtsgerechte Pflege, Bewahrung und behutsame Neugestaltung des Leipziger Stadtbildes und des Leipziger Landes sowie auf die Erhaltung der städtebaulichen Strukturen und bewahrenswerten Sachzeugen Einfluss zu nehmen,

2.3. Der Verein ist eigenständig und parteipolitisch unabhängig. Der Verein ist offen für alle Bürger ungeachtet ihrer weltanschaulichen, religiösen und politischen Bindung.

2.4. Zur Verwirklichung des Vereinszwecks dienen
  • öffentliche Vorträge,
  • Öffentlichkeitsarbeit,
  • Diskussionen und Stellungnahmen, insbesondere zu stadtgeschichtlichen Themen, zur       städtebaulichen Entwicklung sowie zur Erhaltung von Denkmalen,
  • Seminare,
  • Forschungsarbeiten, die der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.

2.5. Zur Verwirklichung des Vereinszweckes unterhält der Verein Kontakte zu Archiven, Bibliotheken, Museen und ähnlichen Einrichtungen und arbeitet insbesondere eng zusammen mit
  • dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig,
  • dem Stadtarchiv Leipzig,
  • dem Staatsarchiv Leipzig,
  • der Stadtbibliothek Leipzig,
  • der Universität Leipzig.

2.6. Der Verein sucht Verbindungen zu Vereinen mit vergleichbaren Zielstellungen und bemüht sich um Zusammenarbeit mit ihnen.

2.7. Im Verein können Arbeitskreise und Fachausschüsse für spezielle Bereiche tätig sein. Sie bestimmen ihr Wirkungsfeld und Arbeitsprogramm nach den in der Vereinssatzung festgelegten Grundsätzen.

3. Mitgliedschaft
3.1. Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen sowie Vereinigungen und Institutionen werden, die die Satzung des Vereins anerkennen. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand. Zur Legitimation erhält das Mitglied eine auf seinen Namen lautende Mitgliedskarte.

3.2. Ehrenmitgliedschaften können verliehen werden.

3.3. Die Mitgliedschaft endet
  • durch Tod des Mitgliedes bzw. bei einer juristischen Person durch ihre Auflösung
  • durch freiwilligen Austritt, der durch schriftliche Kündigung gegenüber dem Vorstand zum Schluss des Geschäftsjahres zu erfolgen hat, wobei rückständige Mitgliedsbeiträge vor dem Austritt zu bezahlen sind.
  • durch Ausschluss, wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt oder den Jahres-Vereinsbeitrag trotz Mahnung bis zum 30. September des folgenden Geschäftsjahres  schuldig bleibt. Ein Ausschluss bedarf der Einstimmigkeit des Vorstandes.

4. Rechte und Pflichten der Mitglieder
Jedes Mitglied hat persönlich Sitz und Stimme in den Mitgliederversammlungen. Jedes Mitglied hat die Pflicht, einen jährlichen Beitrag an die Vereinskasse zu zahlen. Auf diesen Beitrag ist die Haftpflicht beschränkt; Spenden sind den Mitgliedern unbenommen.

5. Mitgliedsbeitrag
Der jährliche Mitgliedsbeitrag wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung festgesetzt und ist bis zum 30. Juni des laufenden Geschäftsjahres zu entrichten.

6. Vereinsorgane
Vereinsorgane sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

7. Mitgliederversammlung
7.1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Vereinsorgan. Sie beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder. Insbesondere obliegt ihr die Beschlussfassung in folgenden Angelegenheiten:

a) die Wahl des Vorstandes alle zwei Jahre,
b) die Wahl von zwei Kassenprüfern, die keine Vorstandsmitglieder sind – alle zwei
Jahre,
c) die Entlastung des Vorstandes,
d) die Entlastung der Kassenprüfer,
e) die Höhe der Mitgliedsbeiträge.

Mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder beschließt sie
a) die Aufnahme von Darlehen,
b) die Änderung der  Satzung.

7.2. Einberufung der Mitgliederversammlung:
Einmal jährlich ist vom Vorsitzenden – im Verhinderungsfall von einem anderen Vorstandsmitglied – eine ordentliche Mitgliederversammlung unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen.
Die Ladungsfrist beträgt mindestens vier Wochen bis zum Versammlungstermin.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können mit derselben Ladungsfrist vom Vorsitzenden schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen werden, wenn ein Viertel der Mitglieder sie schriftlich unter Angabe von Grund und Zweck der Mitgliederversammlung beantragt oder wenn der Vorstand das beschließt.

7.3 Ablauf der Mitgliederversammlung:
die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden, geleitet. Ist auch dieser verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.
über die Mitgliederversammlung ist ein Beschlussprotokoll zu führen, das von zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen ist. Einsichtnahme in das Protokoll ist jedem Mitglied möglich.

8. Vorstand
8.1. Der Vorstand leitet die Vereinsarbeit zwischen den Mitgliederversammlungen in Übereinstimmung mit deren Beschlüssen und wird von den Vereinsmitgliedern auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Nach Ablauf einer Wahlperiode sind Vorstandsmitglieder unbeschränkt wieder wählbar.

8.2. Der Vorstand besteht mindestens aus fünf  Mitgliedern mit den Funktionen:
  • Vorsitzender,
  • stellvertretender Vorsitzender,
  • Geschäftsführer,
  • Schriftführer,
  • Schatzmeister,
  • drei oder mehr Vorstandsmitgliedern, denen der Vorstand bestimmte Arbeitsgebiete anvertrauen kann. Sie bilden den Vorstand im Sinne des Paragraphen 26 BGB.
  • Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

8.3. Der Vorstand tagt alljährlich mindestens viermal. Vorstandssitzungen sind vom Vorsitzenden oder vom  stellvertretenden Vorsitzenden einzuberufen.

8.4. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn fünf Vorstandsmitglieder anwesend sind. Er beschließt mit einfacher Mehrheit. Beschlüsse sind zu protokollieren.

8.5. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam den Verein nach außen im Sinne von Paragraph 26 BGB.

8.6.Scheiden Vorstandsmitglieder im Laufe einer Vorstandsperiode aus, so erfolgt die Zuwahl durch den Vorstand, jedoch ist diese der nächsten Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorzulegen.

8.7.Die von den Vorstandsmitgliedern dem Verein geleisteten Dienste sind unentgeltlich. Nur die erforderlich gewesenen Auslagen werden aus der Vereinskasse vergütet.

9. Vereinsvermögen
9.1. Die Arbeit des Vereins wird finanziert durch Mitgliedsbeiträge, Einnahmen aus Veranstaltungen und Publikationen, Spenden und Fördermittel.

9.2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

9.3. Nach Ablauf des Geschäftsjahres haben die von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer die Kasse und die Kassenaufzeichnungen des Vereins zu prüfen, das Ergebnis schriftlich festzuhalten und die nächste Mitgliederversammlung darüber zu unterrichten.

10. Schlussbestimmungen

Die Auflösung oder Aufhebung des Vereins erfolgt mit einfacher Mehrheit, wenn mindestens die Hälfte aller Vereinsmitglieder auf einer zu diesem Zweck besonders einberufenen Mitgliederversammlung erschienen ist. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke findet keine Vermögensteilung statt. Vielmehr fällt das Vereinsvermögen an das Stadtgeschichtliche Museum der Stadt Leipzig, das es unmittelbar und ausschließlich zu gemeinnützigen Zwecken zu verwenden hat.