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24.07.2017, 14:33

Veranstaltungen 2013

Mi. 09.01.2013 Stammtisch 
18.00 Uhr  Apels Garten 
Thomas Krakow: Was bringt uns das das Wagner - Jahr 2013? 
Jana Milev: Was bringt uns Gedenkjahr der Völkerschlacht?
Vorstellung der Vorhaben des Vereins 2013


Mi. 06.02.2013 Dr. Dirk Sangmeister
18.00 Uhr Universitätsbibliothek
Vortrag „Ich habe jetzt eine Arbeit  die mir leicht den Tod bringen kann“
Zum 250. Geburtstag des Schriftstellers Johann Gottfried Seume


Mi. 06.03.2013 Birgit Spazier
17.30 Uhr  Stadtbibliothek   Leuschnerplatz
Führung durch die neue Stadtbibliothek Dauer ca. 1 ½ Std.
Bitte anmelden! Di. 12-14 Uhr, Tel.: 0341 4969360


Sa. 20.04.2013 Petra Oelschlaeger und Gerd Mitter
10.00 Uhr Treffpunkt Königshaus am Markt  
Stadtrundgang „Napoleon auf der Flucht“ Dauer ca. 2 Std 
Bitte anmelden! Di. 12-14 Uhr, Tel.: 0341 4969360


Mi. 08.05.2013 Ursula Oehme
18.00 Uhr Universitätsbibliothek 
Lesung und Gespräch: Der Töne 
Zaubermacht. Richard Wagner und Leipzig


Mi. 05.06.2013 Mitgliederversammlung 2013
18.00 Uhr  Universitätsbibliothek
mit Vorstandswahl



Sa. 07.09.2013 Thomas Bertz (Leitung)
9 Uhr, Treffpunkt  Augustusplatz Mendebrunnen  
Gemütliche Radtour nach Grimma (ca. 45 km) mit 
Besuch des Göschenhauses, Einkehr, Rückfahrt mit Zug ab Grimma
Bitte anmelden! Di. 12-14 Uhr, Tel.: 0341 4969360


Ein einziges langes Donnergebrüll

Völkerschlacht
Leben zwischen Pulverdampf und Freiheitsmythos
Theatercollage. Szenen, Zeitzeugen, Musik. 

Freitag 8. November 2013
Alte Handelsbörse, Naschmarkt
Beginn 18 Uhr
Karten 10 € / ermäß. 5 € 


INFOFLYER (PDF)


Tag der 
Stadtgeschichte 2013

Stadt und Krieg 

7. bis 9. November 2013
Öffentliche Tagung, Führungen, Aufführung



... mehr

 


Mi. 02.10.2013 Dr. Thomas Westphalen
18.00 Uhr  Universitätsbibliothek
Vortrag Neue Grabungsfunde in Leipzig



Do./Fr. 7./8.11.2013 Tag der Stadtgeschichte „Stadt und Krieg“ Gesondertes Programm (demnächst mehr!)



Fr. 8.11.2013, 18.00Uhr (Alte Börse)

EIN EINZIGES LANGES DONNERGEBRÜLL 
Völkerschlacht 1813: Leben zwischen Pulverdampf und
Freiheitsmythos. Szenische Collage: Maja Chrenko
Eintritt: 10 €, ermäßigt 5 €



Mi. 04.12.2013 Prof. Dr. Rolf Haupt

18.00 Uhr Universitätsbibliot Johannisplatz
UniversitUniversitätsbibliothek Vortrag Das Luther- und Melanchthon-Denkmal am


EXKURSIONEN 2013

Sa. 25.5.2013 Bus-Exkursion nach Querfurt

Treffpunkt 8.00 Uhr Goethestraße (Bus Fa. Riewe)  

 Leitung: Petra Oelschlaeger
Stadtrundgang und Burgbesichtigung

Anmeldung nur durch Überweisung der Summe von 25 € pro Person (Kennwort Querfurt) 



Sa. 24.8. 2013 Exkursion nach Torgau
Leitung Petra Oelschlaeger
Bahnfahrt mit Sachsenticket
Stadtrundgang und Museumsführung mit Freunden des Torgauer Geschichtsvereins 


Tag der Stadtgeschichte 2013

Stadt und Krieg

 

7. bis 9. November 2013
Öffentliche Tagung, Führungen, Aufführung
> weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer/Faltblatt (PDF)


 

(detaillierte Informationen zu den einzelnen Vorträgen etnehmen Sie bitte unserem PDF-Flyer

 

28. November 2013

 

Eine „dunkle und kalte“ Stadt?
Leipzig im späten Mittelalter

Leben und Alltag im spätmittelalterlichen Leipzig sind die Themen des nächsten Vortrags zur Stadtgeschichte am 28. November 2013, um 19:30 Uhr, in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig.

Das öffentliche Mittelalterbild ist einerseits von Lichtgestalten wie Kaisern und Königen bevölkert, die in publikumswirksamen Ausstellungen immer wieder gefeiert werden. Auf der anderen Seite ist die Vorstellung vom „finsteren Mittelalter“ unausrottbar, gerade wenn es um das Alltagsleben breiter Bevölkerungsschichten in Stadt und Land geht. Aber was wissen wir tatsächlich vom Alltag unserer Vorfahren vor mehr als einem halben Jahrtausend? Kann der Historiker etwas Licht in das „finstere Mittelalter“ tragen? Der Blick auf das mittelalterliche Leipzig soll dieses ferne Zeitalter etwas näher rücken. Es ist nicht nur die Zeit, aus der wir kommen, sondern auch die Zeit, in der Leipzig entstanden ist.

Der Referent Prof. Dr. Enno Bünz ist Inhaber des Lehrstuhls für sächsische Landesgeschichte an der Universität Leipzig und seit 2002 zudem Direktor des Instituts für sächsische Geschichte und Volkskunde in Dresden. International angesehene Institutionen und Kommissionen wie die Monumenta Germaniae Historica in München und der Konstanzer Arbeitskreis für mittelalterliche Geschichte haben ihn ebenso zu ihrem Mitglied gewählt wie die landesgeschichtlichen Kommissionen von Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zu Themen der mittelalterlichen Geschichte und der Landesgeschichte Mittel-, Nord- und Süddeutschlands hat er zahlreiche Bücher und Aufsätze vorgelegt.

Vortrag am Donnerstag, den 28. November, um 19:30 Uhr, in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Otto-Schill-Straße 4a.

Die Leipziger Vorträge zur Stadtgeschichte werden in Vorbereitung auf das Stadtjubiläum 2015 organisiert. In Kooperation mit der Sparkasse Leipzig und der Universität möchte die Stadt Leipzig ein Forum zur Vorstellung neuer stadtgeschichtlicher Forschungen bieten. Die Vorträge richten sich an die interessierte Öffentlichkeit, sie finden vierteljährlich in der Kunsthalle der Sparkasse statt. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung nicht nötig.

Kontakt:

Projektkoordinator Stadtgeschichte, Sebastian Kusche

Tel.: 123 38 07
Email: stadtgeschichte@leipzig.de
Homepage: www.leipzig.de/stadtgeschichte


Entartete Kunst 

Die Aktion „Entartete Kunst“ im Museum der bildenden Künste Leipzig.
Bürgerliche Kunstsammlungen und nationalsozialistische Kunstideologie im „Dritten Reich“

Kunstverständnis und Kulturpolitik der Nationalsozialisten und deren Auswirkungen auf Leipzig stehen im Mittelpunkt des nächsten „Leipziger Vortrags zur Stadtgeschichte“ am 20. Juni 2013, um 19:30 Uhr, in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig.

Leipzigs Kultur und seine Museen zeichneten sich seit der Frühen Neuzeit durch das besondere Engagement des Bürgertums aus. Repräsentative Gebäude und nicht zuletzt die bedeutenden Kunstsammlungen kamen durch bürgerliche Stifter in öffentlichen Besitz der Stadt.

Die Verbindungen zwischen kunstsinnigem Leipziger (Groß-)Bürgertum und der sich mehr und mehr professionalisierenden Museumsadministration prägten den Aufbau der kommunalen Sammlungen seit ihrer Gründung. Die städtischen Eliten vertraten am Beginn des 20. Jahrhunderts zwar zumeist einen eher konservativen denn avantgardistischen Kunstgeschmack, dennoch wurden auch die Leipziger Kunstsammlungen durch die nationalsozialistische Kunstideologie beeinflusst und beschnitten. Vor allem das Museum der bildenden Künste war während des „Dritten Reichs“ von der Auflösung von Beständen und den Zwängen und Bedrückungen der NS-Regimes betroffen.

In den Blickpunkt des Vortrages rückt die Umsetzung der nationalsozialistischen Kunst- und Kulturpolitik in Leipzig, die Aktion „Entartete Kunst“ im Museum, die gleichnamige Wanderausstellung sowie die öffentliche Wahrnehmung und die Folgen für die Sammlungen und die Stadt.

Der Historiker Thomas Stein M. A. ist Projektmitarbeiter am Vorhaben „Wissenschaftliche Stadtgeschichte Leipzigs 2015“. Er promoviert am Historischen Seminar der Universität Leipzig zur Kulturpolitik und zum bürgerlichen Mäzenatentum in Weimarer Republik und Nationalsozialismus am Beispiel der Leipziger Museen.

Vortrag am Donnerstag, den 20. Juni, um 19:30 Uhr, in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig, Otto-Schill-Straße 4a.

Die Leipziger Vorträge zur Stadtgeschichte werden in Vorbereitung auf das Stadtjubiläum 2015 organisiert. In Kooperation mit der Sparkasse Leipzig und der Universität möchte die Stadt Leipzig ein Forum zur Vorstellung neuer stadtgeschichtlicher Forschungen bieten. Die Vorträge richten sich an die interessierte Öffentlichkeit, sie finden vierteljährlich in der Kunsthalle der Sparkasse statt. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung nicht nötig.

Kontakt: Projektkoordinator Stadtgeschichte, Sebastian Kusche
Tel.: 123 38 07
Email: stadtgeschichte@leipzig.de
Homepage: www.leipzig.de/stadtgeschichte 


BUCHVORSTELLUNG

Das Leipziger Schöffenbuch von 1420
Ein Blick in die spätmittelalterlichen Lebenswelten der Stadt
Öffentlicher Vortrag am 7. Februar, 19:30 Uhr, in der Kunsthalle der Sparkasse Leipzig
im Rahmen der „Leipziger Vorträge zur Stadtgeschichte“

Leben und Alltag in der spätmittelalterlichen Stadt schlugen sich nicht zuletzt in der Tätigkeit ihrer Gerichte nieder. Das Leipziger Schöffenbuch von 1420 bis 1478 gehört zu den ältesten überlieferten Gerichtsbüchern Sachsens. Die Fülle des darin gesammelten Materials eröffnet den Blick auf die Entwicklung der spätmittelalterlichen Stadt und auf das reiche städtische Alltagsleben. Der Vortrag stellt die Edition dieser wichtigen stadtgeschichtlichen Quelle Leipzigs vor. Das 460-seitige Buch erscheint in der Reihe "Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Leipzig". Es kann bei der Veranstaltung direkt vom Verlag zum Sonderpreis erworben werden.

Dr. Jens Kunze ist Historiker und war u. a. wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Projekt „Zwickauer Urkundenbuch“. Seit 2009 arbeitet er an der Universität Marburg an einem weiteren DFG-Projekt mit. Daneben ist er auch am Projekt der „Wissenschaftlichen Stadtgeschichte Leipzigs“ beteiligt und hat u. a. die nun vorliegende Edition des Schöffenbuchs besorgt.

Die Leipziger Vorträge zur Stadtgeschichte werden in Vorbereitung auf das Stadtjubiläum 2015 organisiert. In Kooperation mit der Sparkasse Leipzig und der Universität möchte die Stadt Leipzig ein Forum zur Vorstellung neuer stadtgeschichtlicher Forschungen bieten. Die Vorträge richten sich an die interessierte Öffentlichkeit, sie finden vierteljährlich in der Kunsthalle der Sparkasse statt. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung nicht nötig.

> Plakat zur Veranstaltung als PDF

Kontakt:
Projektkoordinator Stadtgeschichte, Sebastian Kusche

Tel.:
123 38 07

Email:
stadtgeschichte@leipzig.de

Homepage:
www.leipzig.de/stadtgeschichte