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Vortrag: Bedeutung der Frau im frühneuzeitlichen Handwerk
02.09.2020, Beginn 18:00 Uhr
 
"Eyne witwe magk eß wol treiben noch yres mannes tode". Zur Bedeutung der Frau im frühneuzeitlichen Handwerk am Beispiel der Meisterwitwen
 
Vortrag: Dr. Marcel Korge (Karl-Sudhoff-Institut für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften)
 
Jahrhundertelang wurden im deutschen Handwerk keine Frauen ausgebildet. Zu Luthers Zeiten gab es genauso wenig Lehrmädchen, Gesellinnen und geprüfte Meisterinnen wie während der Aufklärung oder der Napoleonischen Kriege. Verstarb jedoch ein Handwerksmeister, erlaubte man seiner Ehefrau, den Betrieb – sei es eine Bäckerei, Schmiedewerkstatt oder wundärztliche Praxis – unter bestimmten Bedingungen fortzuführen. Über diese Frauen ist bislang kaum etwas bekannt. Nahmen sie ihre Chance wahr, einem eigenen Unternehmen vorzustehen? Wie erfolgreich waren sie? Dienten sie dabei nur als Platzhalterinnen? Der Vortrag möchte anhand von Leipziger, Chemnitzer und Dresdner Beispielen aus dem 17. und 18. Jahrhundert ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und Ansätze für weitere Untersuchungen aufzeigen.
 
Veranstaltungsort: Stadtbibliothek, Veranstaltungsraum "Huldreich Groß", 4. OG
Der Eintritt ist frei. Aufgrund der derzeit geltenden Hygienevorschriften ist eine Voranmeldung unter der Adresse vorstand@leipziger-geschichtsverein.de zwingend erforderlich.

 

Programm 2020 [pdf]

Letzte Änderung
04.08.2020, 21:57
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